Zahnerhaltung


Das Beste für Ihre Zähne! Der Erhalt der eigenen Zähne ist etwas sehr wertvolles und hat daher absolute Priorität. Zu diesem Zweck gibt es im ZahnZentrum die Zahnerhaltungspraxis DentaMed mit fünf speziell dafür eingerichteten Behandlungsräumen. Alle Zahnärzte im ZahnZentrum sind auch allgemeinzahnärztlich tätig.

Diesen Bereich leitet Frau Dr. Juliana Gorka.
Bild: Dr. Gorka

Füllungen


Kunststofffüllungen
werden schon seit längerer Zeit für Frontzahnfüllungen verwendet. Für Seitenzahnfüllungen gibt es erst seit einigen Jahren neuartige Materialien (z.B. Ormocer/Kompomer = Organically Modified Ceramics), die den hohen Belastungen beim Kauen Stand halten. Füllungen aus Kunststoff können in fast allen Fällen als Ersatz für Amalgam-Füllungen verwendet werden.

Keramikfüllungen (Keramikinlays)
verbinden die Haltbarkeit laborgefertigter Füllungen mit perfekter Ästhetik. Die Haltbarkeit ist wegen der höheren mechanischen Belastbarkeit des Material deutlich höher als bei plastischen Füllungen aus Kunststoff. Die Kosten sind ca. 30% höher als bei einer Krone, da die Herstellung im Labor und Eingliederung durch den Zahnarzt sehr zeitaufwändig sind.

Mit der CEREC-Methode, die uns ab 2018 zur Verfügung steht, können mit einer Mundkamera digitale Abdrücke genommen werden. Die dazugehörige Schleifeinheit fertigt innerhalb einer Stunde die passenden Füllungen aus hochwertiger Industriekeramik an.

Goldfüllungen (Inlays)
sind nach wie vor die dauerhafteste Lösung. Die Inlays werden, wie Kronen, nach einem Abdruck des zugeschliffenen Zahnes im zahntechnischen Labor angefertigt. Die Inlays werden dann mit speziellen Klebern im Zahn befestigt. Vorteil der Inlays ist die hohe Formstabilität, d.h. sie arbeiten nicht im Zahn im Sinne einer Volumenveränderung. Weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Form der Füllung im Labor ideal zu gestalten und eine hochglänzende Oberfläche zu erzeugen.

Amalgam
ist ein Gemisch aus Silber und Quecksilber, das nach dem Einfüllen in den Zahn aushärtet. Dieses preisgünstige Material wird seit über 100 Jahren für Zahnfüllungen verwendet und ist - nach wie vor – die Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Amalgam wird wegen der Schwermetallbelastung i.d.R. nicht mehr verwendet.

Wurzelbehandlung


Eine Wurzelbehandlung ist notwendig, wenn sich der Nerv im Zahn durch Karies so stark entzündet hat, dass er zur Schmerzbeseitigung entfernt werden muss oder wenn der Nerv durch einen vorausgegangenen entzündlichen Prozess bereits abgestorben ist. Das Nervengewebe muss in beiden Fällen aus dem Wurzelkanal entfernt werden, da es sonst von Bakterien zersetzt wird, die auf diesem Wege durch die Öffnung an der Wurzelspitze in den Kieferknochen eindringen und dort eine noch heftigere Infektion bis hin zur Schwellung und Kiefervereiterung auslösen können. Die Wurzelbehandlung ist schwierig, wenn die Wurzelkanäle sehr eng oder stark gebogen sind. Moderne hochflexible Spezialbohrinstrumente aus einer Nickel-Titan-Legierung ermöglichen auch unter schwierigen Verhältnissen den Erhalt erkrankter Zähne. Die Extraktion eines stark entzündeten Zahnes kann meist nur durch diese Behandlungsmaßnahme vermieden werden.

Zahnentfernungen


In bestimmten Fällen ist eine Zahnerhaltung nur durch einen chirurgischen Eingriff an der Zahnwurzel (WSR) möglich oder ein Zahn ist konservierend nicht mehr zu retten und muss entfernt werden.

Lesen Sie dazu weiter unter „Dentalchirurgie“

Narkosebehandlung


Bereits seit dem Jahr 1987 wurde, als damals einzige Praxis der gesamten Region, die Möglichkeit geboten, konservierende, chirurgische und prothetische zahnärztliche Behandlungen unter Vollnarkose oder Sedation (Dämmerschlaf) durchführen zu lassen.

Lesen Sie dazu weiter unter Anästhesiologie.

Jugendzahnmedizin


Auch die kleinen Patienten und jugendlichen Patienten sollen ohne Angst zum Zahnarzt kommen – das ist unser Ziel!

Wann sollten Kinder erstmals zum Zahnarzt?
Wir empfehlen, Kinder unter 4 Jahren zunächst einmal zur Eingewöhnung zur eigenen Zahnbehandlung mitzubringen. Die Kleinen schauen sich in der Praxis erst einmal um und lernen die Praxismitarbeiter kennen. Wenn keine akuten Zahnprobleme vorliegen, können die Kleinen erst einmal bei Mama oder Papa auf dem Schoß sitzen und ihre Zähne vorzeigen. Eine kleine Belohnung rundet den Besuch beim Zahnarzt ab.

Kinder ab 4 Jahren sollten Lutschgewohnheiten aufgegeben haben. Wenn es schwerfällt, sich vom Daumenlutschen, Schnullern oder sonstigen Gewohnheiten zu trennen, gibt es einen speziellen Entwöhnungsschnuller vom Zahnarzt. Dieses einfache Hilfsmittel erleichtert das Abgewöhnen schädlicher Gewohnheiten, die sonst zu späteren Zahnfehlstellungen führen können.

Die Vorbeugung vor Zahnerkrankungen steht bei uns an erster Stelle. Optimale Zahnpflege und der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt sollten frühzeitig zur Gewohnheit werden. Zahnschäden können vermieden bzw. früh erkannt werden. Zahnfehlstellungen werden rechtzeitig korrigiert. Richtige Zahnpflege sollte den Kindern spielerisch vermittelt werden. Die gründliche Zahnpflege - mindestens drei Mal täglich - sollte auch den Kleinen zur selbstverständlichen Gewohnheit werden.

Es ist heute möglich, durch frühzeitig begonnene Prophylaxe die Zähne lebenslang gesund zu erhalten.

Wichtig für Ihr Kind

Und wenn doch einmal repariert werden muss, bemühen wir uns um schmerzfreie Behandlung.

Als Füllungsmaterial verwenden wir speziell bei Kindern kein Amalgam mehr, sondern Werkstoffe auf Kunststoffbasis wie Glasionomere und Kompomere. Diese sind vergleichbar stabil und sogar zahnfarben. Bunte Zahnfüllungen aus Kunststoff erinnern an die Zahnflächen, die besser gepflegt werden müssen.

Nervöse oder besonders ängstliche Kinder können ggf. durch ein homöopathisches Präparat (Bachblüten) auf die bevorstehende Behandlung vorbereitet werden.

Für kleine Patienten mit ausgeprägter Zahnarztphobie oder bei Behinderungen besteht die Möglichkeit, die Behandlung unter Vollnarkose vornehmen zu lassen. Durch die Anwendung einer Larynxmaske für die Narkose ist die Behandlung auch bei sehr kleinen Kindern möglich.

Während der Behandlung Ihres Kindes steht eine beaufsichtigte Spielecke oder eine vorübergehende Betreuung für mitgebrachte Geschwister zur Verfügung.

Behindertenbehandlung – auch in Narkose


Die Praxis ist behindertengerecht ausgestattet. Ein großer Parkplatz direkt vor der Praxis sowie der ebenerdige Praxiseingang und ein Fahrstuhl ermöglichen auch gehbehinderten Patienten und Rollstuhlfahrern den problemlosen Besuch. Gerade behinderte Patienten bedürfen regelmäßiger zahnärztlicher Betreuung, da die Zahnpflege oftmals nur bedingt – manchmal auch überhaupt nicht - möglich ist. Dem Erhalt der eigenen Zahnsubstanz kommt besonders große Bedeutung zu, da die Handhabung eines abnehmbaren Zahnersatzes als Folge frühzeitigen Zahnverlustes für behinderte Patienten ein großes Problem darstellen kann.

Die regelmäßige Prophylaxe zum Erhalt der Zahnsubstanz und – wenn erforderlich – möglichst festsitzender und behindertengerecht konstruierter Zahnersatz sind bei dieser Patientengruppe besonders wichtig.

Die Behandlung behinderter Patienten kann – wenn dies die Situation erfordert – auch unter Vollnarkose vorgenommen werden. In unserer Praxis werden derartige Behandlungen seit 1987 regelmäßig an ein bis zwei Tagen im Monat durchgeführt.

Das der Praxis angegliederte zahntechnische Labor hat langjährige Erfahrung mit behindertengerecht konstruiertem Zahnersatz.

Wenn Sie einen längeren Anfahrtsweg haben, dann können Sie die Fragebögen für den vor der Narkose erforderlichen Gesundheitscheck durch den Arzt hier downloaden oder per eMail anfordern.

Regulierungen für Ihr schönstes Lächeln


Mit schönen und geraden Zähnen hat man gut Lachen!

Schiefe Zähne und gegeneinander verschobene Kiefer sehen nicht nur unvorteilhaft aus, die Atem- und Sprechfunktion, das Abbeißen und die richtige Belastung der Kiefergelenke können dauerhaft gestört sein.

Regulierungen für Jugendliche und Erwachsene


Zunehmend wird auch von erwachsenen Patienten aller Altersklassen die Zahnregulierung zur ästhetischen Verbesserung des Aussehens nachgefragt. Sei es die Stellungskorrektur einzelner verschobener Zähne, die Beseitigung störender Zahnlücken oder die Optimierung der Position später zu überkronender Zähne, wenn dadurch ein besser aussehender Zahnersatz möglich wird.

Moderne Behandlungsgeräte, die z.T. von außen nicht sichtbar sind, machen es auch beruflich oder privat stark exponierten Patienten möglich, eine Zahnregulierung durchführen zu lassen.

Solche Behandlungen dauern oftmals nur wenige Monate und haben dennoch einen eindruckvollen Effekt.

Lesen Sie dazu weiter unter Kieferorthopädie

Ausformen statt Ziehen


Unsere Behandlungsmethode erlaubt eine schonende Umformung der Kiefer bzw. Zahnbögen, i.d.R. ohne dafür gesunde Zähne ziehen zu müssen.

Funktionsstörungen lokalisieren


Durch bestimmte Untersuchungsmethoden - manuelle und instrumentelle Funktionsanalyse - kann der Zahnarzt der Ursache der Funktionsstörungen nachgehen. Es kann sich um Störungen der Gelenkfunktion, muskuläre Verspannungen oder auch generell gestörte Bewegungsabläufe handeln.

Wichtig ist es, die Funktionsstörung zu lokalisieren und deren Ausmaß zu ermitteln. Erst danach kann eine Diagnose und darauf aufbauend eine Therapie abgeleitet werden.

Durch Aufbissschienen und in bestimmten Fällen eine begleitende physiotherapeutische Behandlung können Funktionsstörungen und Verspannungen gut behandelt werden.

Zahnbehandlung & Steuer


Die Kosten für implantatgetragenen Zahnersatz müssen die Finanzämter als aussergewöhnliche Belastung steuermindernd anerkennen. Dies hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Die Begründung der Finanzrichter: Implantate gehören mittlerweile zum medizinischen Standard und können deshalb nicht als Außenseitermethode steuerlich abgelehnt werden. Darüber hinaus müssen Versicherte nicht zu der günstigsten Methode des Zahnersatzes greifen, um eine steuerliche Anerkennung zu erreichen. Denn festsitzender und teurerer Zahnersatz erleichtert den Alltag und verbessert die Artikulationsfähigkeit, so dass er durchaus auch aus medizinischer Sicht notwendig sein kann. Alle diese Gründe sprechen nach Auffassung des Gerichts dafür, die Kosten anzuerkennen. (FG Berlin-Brandenburg, Az: 2 K 5507/04)

Damit können Patienten die Kosten für Implantate genau wie für Kronen oder eine Zahnspange von der Steuer absetzen (§ 33 Einkommenssteuergesetz). Das zu versteuernde Einkommen kann sich dadurch verringern. So muss beispielsweise ein allein verdienender Familienvater mit einem Kind und einem Jahresbruttoeinkommen von 36.000 Euro maximal 1.080 Euro jährlich selbst tragen. Alle darüber hinausgehenden Kosten kann er steuerlich geltend machen. Die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein bietet im Internet einen Online-Rechner an, der den persönlichen Grenzwert berechnet.
Quelle: Blickpunkt 3/08


Z U R Ü C K

Dies könnte Sie auch noch interessieren!


Feste Zähne - an einem Tag? Anästhesiologie - Narkoseverfahren DentaClinic - OP´s mit Klinikstandard!

Sie haben Fragen oder wollen uns besuchen?


Dann schreiben Sie uns oder vereinbaren Sie telefonisch einen Besprechungstermin unter: 04408 7477

Das ZZH-Team dankt für Ihr Interesse und freut sich auf Ihren Besuch im ZAHNZENTRUM in Hude!